KI in der Strategie richtig einsetzen

Künstliche Intelligenz in der Strategiearbeit: Zwischen Hype, Hilfe und echter Hebelwirkung

Kaum ein anderes Thema bewegt die Wirtschaft derzeit so stark wie Künstliche Intelligenz: Zwischen Hype und Heilsversprechen auf der einen Seite – und massiver Skepsis auf der anderen. Was das konkret für Ihre Strategiearbeit bedeutet? Wir zeigen es in diesem Artikel.

So kritisch die öffentliche Diskussion manchmal klingt (nur 28 % der Menschen in Deutschland glauben an den langfristigen Nutzen von KI [1]), im Alltag profitieren viele von uns längst still und leise von dieser Technologie: Wenn Ihr Navigationssystem Sie morgens staufrei zur Arbeit lotst oder Ihr E-Mail-Postfach Spam-Nachrichten automatisch aussortiert, steckt KI dahinter. Streaming-Dienste empfehlen Ihnen Filme und Songs, die überraschend gut Ihren Geschmack treffen. Ihre Smartphone-Kamera optimiert Fotos per KI, digitale Sprachassistenten helfen beim Terminplanen – die Beispiele ließen sich fortsetzen. Diese unsichtbaren Helferlein zeigen, dass KI im täglichen Leben angekommen ist, ohne dass wir sie gleich als solche wahrnehmen. Es gibt also ein Spannungsfeld zwischen Hype und Angst. Und das loten wir mit Fokus auf die Strategiearbeit genauer aus.

KI verändert die Arbeitswelt: Perspektiven von Führung und Mitarbeitenden

Die Auswirkungen der KI-Technologie auf unsere Arbeitswelt sind komplex und vielschichtig: Einerseits nutzen immer mehr Beschäftigte KI-Tools im Job, andererseits wachsen auch Unsicherheiten. In Deutschland geben 81 % der Beschäftigten an, inzwischen KI-Anwendungen am Arbeitsplatz zu verwenden (14 Prozentpunkte mehr als noch ein Jahr zuvor) [2]. Zugleich ist die Grundeinstellung deutlich positiver geworden – 73 % der Befragten äußern eine (eher) positive Haltung gegenüber KI[2]. Das zeigt: Vor allem Wissensarbeitende in strategischen Rollen erkennen die Chancen und lassen sich von KI bei Routineaufgaben unterstützen.

Dennoch bleibt ein Unbehagen. Sieben von zehn Beschäftigten in Deutschland rechnen damit, dass KI zum Abbau von Arbeitsplätzen führen wird [3]. Mehr als ein Drittel (36 %) befürchtet sogar negative Auswirkungen auf den eigenen Job [3]. Interessanterweise war die unmittelbare Angst, persönlich den Arbeitsplatz an KI zu verlieren, bis vor Kurzem relativ gering. Ende 2023 machten sich lediglich 12 % der Berufstätigen solche Sorgen, während fast 80 % diesbezüglich keine Befürchtungen hatten [4]. Doch mit der rasanten Entwicklung generativer KI (ChatGPT, Claude) scheint das Bewusstsein für mögliche Umbrüche zu wachsen.

Ebenso aufschlussreich ist der unterschiedliche Blickwinkel von Management und Belegschaft. Führungskräfte sehen KI oft optimistischer als ihre Mitarbeitenden. Laut einer europäischen Studie glauben 59 % der Manager, dass ihre Teams bereits gut auf die KI-Transformation vorbereitet sind, doch nur eine Minderheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt diese Einschätzung [5]. Ähnlich bei den erwarteten Produktivitätsgewinnen: Sechs von zehn Führungskräften meinen, KI steigere schon jetzt die Leistung, aber nur 27 % der nicht-leitenden Angestellten können das bestätigen [5]. Für CEOs und Geschäftsführer bedeutet dies zweierlei: Zum einen sehen sie selbst enormes Potenzial in KI für effizientere Prozesse, datenbasierte Entscheidungen und sogar neue Geschäftsmodelle. Zum anderen sind sie gefordert, ihre Belegschaft bei der Veränderung mitzunehmen, Ängste ernst zu nehmen und in Weiterbildung zu investieren.

Auch im strategischen Management-Umfeld stellt KI die gewohnten Rollenbilder auf den Kopf. Routineanalysen oder Reportings, die früher Stunden dauerten, erledigt KI in Sekunden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Strategieabteilungen können sich dadurch auf höherwertige Aufgaben konzentrieren, müssen aber auch neue Fähigkeiten entwickeln, etwa im Umgang mit Daten und KI-Tools. Arbeitgeber ihrerseits setzen große Hoffnungen in die Technik: 78 % der Unternehmen planen, ihre Investitionen in KI im kommenden Jahr zu erhöhen [6]. Sie versprechen sich nicht nur Effizienz und Kostensenkungen, sondern vermehrt auch Innovation und bessere strategische Entscheidungen durch KI-Unterstützung [7]. Allerdings gibt es da ja noch die typisch deutsch Handbremse, die natürlich angezogen ist: 43 % der Firmen sehen strenge Regulierungen und Rechtsunsicherheiten als zentrales Hindernis bei KI-Projekten [8]. Kein Wunder, dass in Vorstandsetagen hitzig diskutiert wird, wie viel KI dem Unternehmen guttut und wo menschliche Expertise unersetzlich bleibt.

KI in der Strategiearbeit: Anwendungsfälle entlang des Prozesses

Wie aber können Geschäftsführer KI konkret in der Strategiearbeit einsetzen? Strategieteams durchlaufen typischerweise einen vierstufigen Prozess: Von der Analyse der Ausgangslage (Diagnose) über die Konzeption einer Strategie (Design) und deren Umsetzung (Deploy) bis zur Weiterentwicklung und Anpassung (Develop). Entlang dieses Zyklus bietet KI zahlreiche Ansätze, echten Mehrwert zu liefern. Im Folgenden einige Use Cases aus der Praxis, die zeigen, wo KI ihre Stärken im strategischen Design-Prozess ausspielt:

Diagnose: In der Analysephase kann KI als hochleistungsfähiger Researcher agieren. Strategen verbringen traditionell unzählige Stunden damit, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenzutragen (Marktstudien, interne Reports, Wettbewerbsdaten). KI beschleunigt diese Recherche enorm, indem sie Millionen Datensätze in Minuten sichten und verdichten kann. Zum Beispiel lassen sich mit KI-Tools potenzielle Übernahmeziele identifizieren, indem öffentliche Informationen zu zehntausenden Unternehmen simultan ausgewertet werden [9]. Muster in Kundenverhalten oder operative Schwachstellen kommen ans Licht, die ein menschliches Team so schnell kaum finden würde. Kurz: KI liefert breitere und tiefere Einblicke in kürzerer Zeitund legt damit ein faktenbasiertes Fundament für die Strategie.

Design: In der Strategieentwicklung selbst wird KI zum kreativen Thought Partner und rigorosen Simulator. Gerade in dieser konzeptionellen Phase spielen Ideenvielfalt und unvoreingenommene Prüfung eine große Rolle. Generative KI kann hier als Sparringspartner dienen, der Vorschläge für strategische Initiativen generiert, basierend auf unzähligen bekannten Mustern und Erfolgsgeschichten. So entstehen Ansätze, auf die man im stillen Kämmerlein vielleicht nicht gekommen wäre. Ebenso wertvoll: KI kann Strategieentwürfe auf potenzielle Fallstricke und blinde Flecken abklopfen. Mit anderen Worten, das System fungiert als virtueller Challenger, der den Plan mit bewährten Frameworks vergleicht und kritische Fragen stellt („Was, wenn der Hauptkunde abspringt?“, „Wo sind die größten Kostenrisiken?“) [10]. Darüber hinaus ermöglicht KI auch Simulationen von Szenarien, etwa wie sich Marktbedingungen bei bestimmten Annahmen entwickeln könnten oder wie Wettbewerber wahrscheinlich reagieren. Solche rigorosen Stresstests am „virtuellen Modell“ erhöhen die Qualität des Strategie-Designs, bevor man in der Realität teure Fehler macht.

Deploy: In der Umsetzungsphase einer Strategie spielt die Kommunikation und Nachverfolgung eine entscheidende Rolle. Hier glänzt KI als Communicator und als unermüdlicher Controller. Eine klare Strategie nützt wenig, wenn sie nicht verstanden und gelebt wird. KI-Tools können helfen, das „Warum“ und „Wie“ der Strategie in die passende Sprache für unterschiedliche Stakeholder zu übersetzen [11]. Beispielsweise lässt sich aus einer zentralen Strategiepräsentation mittels KI automatisch ein prägnantes Memo für die Mitarbeiterschaft formulieren, ein detailliertes Briefing für Investorengespräche sowie eine pointierte Version für die Presse – jeweils zugeschnitten auf das Vorwissen und die Interessen der Zielgruppe. Gleichzeitig kann KI im Deployment als wachsames Auge dienen: Durch Monitoring von Echtzeitdaten (etwa Projektfortschritt, Marktreaktionen, Stimmungsbilder im Team) erkennt sie frühzeitig Abweichungen vom Plan. Bei bestimmten Triggern – zum Beispiel nachlassender Verkaufszahlen in einer Region – alarmiert das KI-System die Verantwortlichen und simuliert mögliche Gegenmaßnahmen [12]. So unterstützt KI die Umsetzung durch automatisiertes Controlling und hilft dem Strategieteam, bei Bedarf agil nachzusteuern.

Develop: Strategische Arbeit endet bekanntlich nicht mit der ersten Umsetzung. Erfolgreiche Unternehmen lernen und justieren kontinuierlich. In dieser Weiterentwicklungsphase wirkt KI wie ein analytischer Co-Pilot, der aus Ergebnissen und neuen Daten wiederum Schlüsse für die nächste Strategieiteration zieht. Sie verarbeitet Feedback aus dem Markt, wertet die Wirkung der umgesetzten Maßnahmen aus und kann beispielsweise Trends fortlaufend überwachen sowie in Echtzeit interpretieren [13]. Tauchen neue Wettbewerber oder Technologien auf, erkennt KI frühe Signale und liefert dem Management Entscheidungsgrundlagen, ob die eingeschlagene Strategie angepasst werden muss. Auch intern kann KI helfen, den Fortschritt der organisatorischen Transformation messbar zu machen, etwa durch Analyse von Kompetenzlücken in der Belegschaft oder Effektivität von Trainingsmaßnahmen. Die Stärke der KI liegt hierbei erneut in der Datenanalyse: Sie trennt Signal von Rauschen, sodass sich Strategen auf die echten Lernchancen fokussieren können.

Zusammengefasst: Entlang des gesamten Strategiezyklus fungiert KI als Werkzeugkasten mit vielen Rollen. Sie ist Researcher, Ideengeber, Kritiker, Überwacher und Übersetzer in einem. Gerade bei Datenanalyse und Kommunikation spielt sie ihre besonderen Stärken aus, indem sie riesige Informationsmengen bewältigt und komplexe Sachverhalte zielgruppengerecht herunterbricht. Für Geschäftsführende bedeutet dies: KI kann Ihre Strategieteams enorm entlasten und bereichern, indem Routinearbeit und Rechenpower an die Maschinen delegiert werden und Menschen sich auf das konzentrieren, was ihnen am besten liegt: kreativ denken, Führungsimpulse geben und echte Differenzierung schaffen.

Warum KI die Strategiearbeit nicht ersetzen kann

Bei all den Möglichkeiten darf jedoch eine Erkenntnis nicht unter den Tisch fallen: KI ist kein Ersatz für strategische Exzellenz des Menschen. Weder heute noch absehbar in den nächsten Jahren wird ein Algorithmus den erfahrenen Strategen vollständig entthronen. Die Gründe dafür sind ebenso wichtig wie beruhigend:

Wettbewerbsvorteile sind kopierbar: Wenn alle auf die gleichen frei verfügbaren KI-Tools zugreifen können, ist deren Einsatz kein dauerhafter Wettbewerbsvorteil. Je mehr KI-Verbreitung zunimmt, desto stärker benötigen Unternehmen eigene, exklusive Daten und die Kreativität ihrer Leute, um einzigartige Strategien zu entwickeln [14]. Standard-KI kann Best Practices reproduzieren, aber keine Next Practices erfinden, die wirklich neuartig sind. In der Strategiearbeit geht es jedoch gerade darum, sich vom Wettbewerb abzusetzen: Was eine generische KI hervorbringt, steht morgen auch der Konkurrenz zur Verfügung. Die Differenzierung erfordert nach wie vor menschliche Originalität, gepaart mit firmenspezifischem Insiderwissen, das nur Ihr Team hat.

Generative KI mit deutlichen Limitierungen: So beeindruckend aktuelle KI-Modelle in Tests abschneiden, sie haben inhärente Schwächen. Große Sprachmodelle „halluzinieren“ mitunter, d.h., sie liefern plausibel klingende, aber falsche Aussagen, weil sie letzten Endes Wahrscheinlichkeiten von Worten berechnen und kein echtes Weltverständnis besitzen. Fachleute warnen, dass ChatGPT & Co. zwar schöne Texte formulieren, aber keine Garantie für Wahrhaftigkeit oder Validität bieten. Außerdem sind solche Modelle nur so gut wie ihre Trainingsdaten: Sie basieren auf der Vergangenheit und kennen keine echten Game Changer, die noch nie da gewesen sind. Kreative Sprünge, disruptive Visionen oder ethische Abwägungen – all das überfordert die aktuelle KI. Hinzu kommt: KI fehlt es an Common Sense und Intuition, die in der Strategie oft zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden. Zahlen lügen nicht, aber sie erzählen auch nicht die ganze Geschichte. Eine generative KI liefert Durchschnitts-Lösungen, zusammengerechnet aus bisher Dagewesenem. Strategische Meisterleistungen entstehen aber gerade dadurch, dass man gegen den Durchschnitt etwas völlig Neues wagt.

Menschliche Kreativität und Urteilskraft bleiben entscheidend: Strategie ist und bleibt ein People Business. KI-Systeme haben keine eigenen Visionen, sie können keine Unternehmenskultur formen und keine Mitarbeitenden begeistern. Die großen strategischen Würfe entspringen oftmals dem Bauchgefühl erfahrener Führungskräfte, die Chancen erkennen, wo die Datenlage dünn ist. Genau diese Fähigkeit lässt sich nicht in Algorithmen pressen. Wie McKinsey es formuliert: Künstliche Intelligenz kann und wird „menschliche Logik und Interpretation in einem so komplexen Bereich wie Strategie nicht ersetzen“ [15]. Sie macht Analysen schneller und objektiver, entscheidet aber nicht, welches Risiko wir eingehen wollen. KI kennt keine Leidenschaft, keinen Ehrgeiz, keinen Mut, all das bringen weiterhin wir Menschen an den Tisch. Echte Durchbruchs-Ideen und strategische Spitzenleistungen bleiben ein Produkt aus Erfahrung, kreativer Denkfähigkeit und oft auch schlicht Führungskraft, die andere mitreißt. Diese Qualitäten sind nicht programmierbar.

Unterm Strich bedeutet das: KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein autonomer Stratege. Sie erhöht die Schlagzahl und liefert Schützenhilfe, doch die eigene strategische Kompetenz wird dadurch eher wichtiger als weniger wichtig. Denn jetzt kommt es darauf an, aus den KI-Ergebnissen die richtigen Schlüsse zu ziehen und Entscheidungen zu treffen, die nicht jeder so treffen würde. Wettbewerbsvorteile, die allein auf KI beruhen, sind schnell vergänglich. Strategische Exzellenz hingegen, gespeist aus einzigartigen Ideen und exzellenter Umsetzung, bleibt Menschenwerk.

Fazit: KI als Hebel für bessere Strategieteams

KI entfaltet ihre größte Hebelwirkung, wenn Mensch und Maschine intelligent zusammenarbeiten. Anstatt im Hype entweder blind auf Vollautomatik zu schalten oder aus Angst vor Fehlern die Technik zu scheuen, gilt es einen Mittelweg zu finden: Automatisieren, was automatisierbar ist, um Freiraum für das nicht Automatisierbare zu gewinnen. In der Strategiearbeit heißt das konkret: KI übernimmt die Fleißarbeit und Ihr Team gewinnt Kapazität für kreative, strategische und zwischenmenschliche Aufgaben. Ein solches Zusammenspiel erhöht nicht nur die Effizienz, sondern potenziert auch die Innovationsfähigkeit der Organisation. Wenn Routinen verschlankt sind, bleibt mehr Zeit für Kundenkontakt, für das Durchdenken ungewöhnlicher Ideen, für echte Innovation statt Administratives.

Studien zeigen, dass genau diese Mensch-KI-Kollaboration zur Schlüsselkompetenz erfolgreicher Unternehmen wird. Die Harvard Business Review bringt es auf den Punkt: KI am Arbeitsplatz wird nur dann echten Wert liefern, wenn Führungskräfte die nötigen Kompetenzen entwickeln, um das strategische Potenzial der KI voll auszuschöpfen [16]. Mit anderen Worten: Es reicht nicht, ein paar Tools einzukaufen. Entscheider müssen lernen, mit KI zu führen, die richtigen Fragen zu stellen, Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und ihre Teams in dieser neuen Arbeitswelt zu befähigen. Diejenigen CEOs, die KI als Co-Piloten betrachten und ihre Organisation entsprechend schulen, werden der Konkurrenz voraus sein. Nicht weil die KI sie ersetzt, sondern weil sie dank KI schneller und fundierter entscheiden können.

Am Ende des Tages bleibt Strategie ein von Menschen gemachtes Kunststück, aber KI kann zum kraftvollen Hebel werden, der gute Strategen zu überragenden Strategen macht. Es liegt an uns, diese Balance zu meistern.

Quellen

[1] [4] [17] 42 Prozent der Deutschen noch skeptisch in Bezug auf Nutzen von Künstlicher Intelligenz – eco https://www.eco.de/presse/42-prozent-der-deutschen-noch-skeptisch-in-bezug-auf-nutzen-von-kuenstlicher-intelligenz/

[2] [3] [5] KI am Arbeitsplatz: Nutzung steigt, Sorgen wachsen | PERSONALintern https://www.personalintern.de/artikel/kuenstliche-intelligenz-am-arbeitsplatz-nutzung-steigt-sorgen-wachsen/

[6] [7] [8] KI-Studie: Beschleunigung der KI-Transformation | Deloitte Deutschland https://www.deloitte.com/de/de/Industries/technology/research/ki-studie.html

[9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] How AI is transforming strategy development | McKinsey https://www.mckinsey.com/capabilities/strategy-and-corporate-finance/our-insights/how-ai-is-transforming-strategy-development

[16] 5 Critical Skills Leaders Need in the Age of AI | Harvard Business Review | https://hbr.org/2025/10/5-critical-skills-leaders-need-in-the-age-of-ai